Ende 2012 stellte Canon die C100 vor. Die kleinste von drei Modellen der EOS C Kinokamera-Reihe. Ausgestattet mit dem “Super 35mm” CMOS-Sensor (24,6×13,8mm statt 36x24mm, 1.4 crop), läuft die Kamera auf dem AVCHD-Codec. Drei ND-Filter sind an Bord, ein Waveform-Monitor ebenso wie eine Zebra Stripe-Anzeige. Zwei XLR-Anschlüsse, dazu ein HDMI-Ausgang mit Timecode. Über den Objektiv-Anschluss lassen sich neben den Kino-Modellen alle EF- und EF-S – Objektive nutzen. Das macht die Sache für Canon-DSLR-Nutzer interessant.

Das standardmässige Speichermedium kann aber zu einem Problem werden. Die Kamera speichert 4-2-0 mit 24mb auf SD-Karten. Das ist in Ordnung, jedoch hält die Datenrate über den eingebauten Codec nicht jeder Postproduktion stand. Farbkorrekturen zum Beispiel. Allerdings ist es relativ einfach, aus der C100 fast eine C300 zu machen – und das zu einem wesentlich günstigeren Preis. Über den HDMI-Ausgang lässt sich die Datenkomprimierung umgehen, indem das Signal 4-2-2 mit 120mb auf einen externen Rekorder gespielt wird.

Mit diesem und wenigen anderen Erweiterungen wird aus der C100 eine Filmkamera, die mindestens für den semiprofessionellen Einsatz kaum Wünsche übrig lässt. Folgend ein paar Tipps zum fast perfekten C100-Setup, inspiriert durch Anthony Q. Artis.

 

Die Liste wird aktualisiert und ergänzt.