Text / Diakonie Schweiz

Diakonie-Direktorin fordert professionelle Unterstützung für pflegende Angehörige
Im Interview mit dem österreichischen Rundfunk spricht sich Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser für mehr Freiraum und den Abbau von Demokratie im Pflegebereich aus. In mobiler Pflege bleibe oft das Menschliche auf der Strecke, wird Moser in einer epdÖ-Meldung zitiert.

Für die nächsten Jahre erwartet Moser einen grossen Personalmangel im Pflegebereich, so der epdÖ. Befürchtet werde eine Lücke von mehreren tausend Arbeitskräften. Es gebe grossen Handlungsbedarf, entsprechende Erwartungen habe die Diakonie an die angekündigte Pflegereform der österreichischen Bundesregierung. Die Frage sei, wie der Pflegeberuf so gestaltet werden könne, dass das, was schön und gut und wertvoll daran sei, in der Praxis auch wirklich gelebt werden könne.

Dringend brauche es eine professionelle Unterstützung für die pflegenden Angehörigen, so Moser. Eine knappe Million Menschen sei in Österreich in der Pflege als Angehörige tätig, und die Hälfte davon sei über 60. Verfehlt sei für Moser auch der Ansatz, in der Pflegediskussion den Kostenfaktor in den Mittelpunkt zu stellen. Die erste Frage müsse lauten, wo die Bedürfnisse der Menschen lägen.

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